Gibt eine gute und eine schlechte Nachricht aus Martorell. Die gute ist, dass laut Gewerkschaft UGT die Linie seit letztem Montag (19.10.) 3-schichtig läuft (Quellen-Link: UGT). Vorher war es scheinbar nur Früh- und Spätschicht. Jetzt auch Nachtschicht. Die schlechte ist, dass laut der Zeitung ON Economia (katalanischer Wirtschaftsteil von El Nacional, Katalonien) gestern und kommenden Montag die Linie auf allen drei Schichten nicht produzieren kann/konnte, da sie keine Akkuzellen geliefert bekommen. Ab Dienstag soll es wohl aber schon wieder weitergehen. Laut dem Artikel stammen die betroffenen Zellen aus dem Werk in Salzgitter. (Quellenlink: ON Economia). Bleibt weiter spannend. Ich hoffe, dass zumindest der 3-Schicht-Betrieb in den nächsten Wochen sich hier im Forum bemerkbar macht...
Beiträge von Sparck
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Habe mich jetzt auch mal mit Gemini etwas ausführlicher über dieses Thema „unterhalten“

Die KI geht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass bereits bestellte Fahrzeuge mit Matrix-Scheinwerfern nicht das beleuchtete Logo vorne inklusive Querstreifen in der Stoßstange erhalten werden, auch bei Produktionsumstellung. Dabei wird auch auf die Spekulationen in einigen Foren – dieses wird explizit genannt – hingewiesen. Die Gründe, die Gemini hier aufführt, klingen für mich sehr plausibel.
In Kurzform heißt es, dass Cupra und der Volkswagenkonzern in der Regel bereits bestellte Fahrzeuge exakt nach dem technischen Stand bauen, der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültig war. Bei Zulieferteilen wie der Frontschürze (die für das beleuchtete Logo und die ausgesparten Lichtschlitze benötigt wird), hält der Volkswagenkonzern die alten und neuen Stoßstangen-Varianten strikt parallel auf Lager, um ältere Verträge exakt wie bestellt zu bedienen.
Ich gehe davon aus, dass Cupra bemüht sein wird, die Fahrzeuge so auszuliefern, wie sie bestellt wurden. Die Frontschürzen ohne die Schlitze und das beleuchtete Logo werden ja ohnehin weiter benötigt und sollten daher in ausreichender Menge verfügbar sein. Laut Kaufvertrag sind Formänderungen seitens des Herstellers zwar möglich, allerdings nur, wenn sie für den Käufer zumutbar sind. Hier könnte es zu Streitigkeiten kommen, die der Hersteller doch lieber vermeiden möchte. Was mir noch aufgefallen ist, wenn ich heute in den Konfigurator gehe und mein bestelltes Fahrzeug konfiguriere, erhalte ich eine andere Konfigurations-ID als bei der Bestellung im September.
Ich kann berichten, wie es bei der VW-Tochter Audi ist, da ein Kollege es bei seinem A6 e-tron erlebt hat. Dort ist es so, dass die Produktion auf die Modellpflege im Februar umgestellt wurde und er hat dann auch ein anderes Lenkrad und ne andere Frontschürze bekommen, als er ursprünglich bestellt hatte. In seinem Fall war es für ihn eine Verbesserung, daher hat das gepasst. Aber er wurde nicht dazu gefragt.
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