Beiträge von _SR_

    Zur Vergleichbarkeit sollte man sich noch auf ein Leasingmodell einigen - meistens ist das 36/10/0, also 36 Monate, 10tkm pro Jahr, ohne Anzahlung. Der Rest wie von dir beschrieben - ohne Zulassung/Überführung, ohne Wartungspakete oder sonstige Leistungen.


    Dann hat man einen vergleichbaren Leasingfaktor. Was nützt es mir wenn ich z.B. 24/5/0 mit LF X habe und jemand anderes 48/20/0 mit LF Y wenn ich nicht zufällig exakt das gleiche Leasingmodell nutze?


    Grüße
    Sven

    Das ist natürlich eine sehr subjektive Einstellung die jeder anders sehen kann und vermutlich auch anders sehen wird.


    Beim "Anhänger sportlicher Autos" (auch so ein Klischee - was heisst das eigentlich?) geht es in aller Regel nicht um Rundenzeiten oder Beschleunigungswerte sondern um Emotionen. Um den Fahrspaß abseits von Verbrauch oder Komfort - einfach darum, nach einer Fahrt auszusteigen und zu denken "Mensch, das war jetzt richtig geil!".


    Das hat bei mir noch kein E-Auto geschafft, auch der Raval nicht. Ja, der Raval. speziell als VZ, ist ein richtig, RICHTIG gutes Auto und ich freue mich drauf wenn er bei uns vor der Türe steht. Aber Emotionen im Sinne von Sportlichkeit? Neeeeeee....eher nicht. Dafür fehlt genau das spezielle Etwas was sich so schwer in Worte fassen lässt.


    Grüße

    Sven

    Um das Für und Wieder eines sinnvollen Tempolimits auf Autobahnen sollte es hier eigentlich nicht gehen.


    Der Raval VZ und auch der ID.Polo GTI sind grundsätzlich Autos, die dazu geeignet sind, auch Anhänger sportlicher Autos in die Elektromobilität zu locken. Wer aber dann sein Fahrzeug auch mal bei uns auf dem Nürburgring bewegen möchte, wird mit 175 km/h nicht glücklich. (Stichwort Döttinger Höhe)

    Wer sein E-Auto auf der Nordschleife bewegt wird das zu 99,99% während der Touristenfahrten machen. Dabei dient die Döttinger Höhe als Zufahrt und Abfahrt und ist somit ein eher langsamer Streckenabschnitt ;-).


    Ich kann als Anhänger sportlicher Autos allerdings sagen, das ein ID.Polo GTI oder ein Raval VZ, so gut diese Autos auch sind, eher nicht dazu geeignet sind in die E-Mobilität zu locken, ganz unabhängig von der Tauglichkeit für den Nürburgring oder nicht ;-).


    Grüße

    Sven

    Dennoch wird aber mit einem „Wertverbrauch“ kalkuliert. Deswegen sind chinesische Marken auch unfassbar teuer im Leasing, weil der Restwert völlig unklar ist. Mein D+ Plasma hatte einen Startwert unter 30 und eine Restwerterwartung über 20, deshalb ist meine Leasingrate auch ziemlich gut. BMW und andere Hersteller machen das genauso, Herabsetzung des Listenpreises bei gleichzeitiger hoher Restwerterwartung. Damit ist die Differenz relativ gering und man bekommt gute Deals raus. Der Kilometerbeitrag an der Rechnung ist dann nur ein zusätzlicher Faktor.


    Klar, der Kunde trägt am Ende kein Risiko sondern die Bank. Aber dennoch spielt der antizipierte Restwert rein in die Gleichung. Und je nach Deal dann halt auch der Startwert des Autos. Der war bestimmt bei den Launch Editions künstlich niedriger, bei späteren freien Konfigurationen höher, wodurch höhere Leasingbeiträge zusammen kommen.

    Natürlich wird der kalkuliert. Niemand behauptet etwas anderes. Bei KM-Leasing ist dieser Restwert von Anfang an fix. Meine Aussage bestand auch nicht am Anzweifeln des Restwerts sondern daran, welche Variabilität dieser Restwert nach Abschluss des Leasingvertrags hat - nämlich keinen, weil alles fix . Beim Barkauf und Weiterverkauf nach 3 Jahren sieht das natürlich komplett anders aus - wir können das gerne im Leasing-Thread weiter erörtern, aber nicht hier. Wichtig - wir reden immer von KM-Leasing, nicht von Restwertleasing.


    Entscheidend ist doch der Fahrzeugzustand, der wohl in den Restwert einfließt. Da weiß keiner, was in der Leasingzeit das Fahrzeug alles durchmacht. und am Ende der Laufzeit auf den km Stand schielen zu müssen, das ich nicht großartig drüber bin oder das Auto schon stehen lassen muß.

    Dann fahr ich lieber unsere gekauften Fahrzeuge, kann tun und lassen was ich will und verkaufe die wenn es ich es will.

    Wir haben noch 10 und 3 Jahre alte E Autos ( den 5 Jahre alten haben wir gerade verkauft) am fahren und ehrlich gesagt soviel außer super Schnellladen , mehr Reichweite, neues Design und immer neue Software und Assisysteme ist es unterm Strich nicht.

    Das ist nicht korrekt. Der kalkulatorische Restwert bleibt gleich. Es kann bei Übergabe aber natürlich passieren das Schäden wertmindernd angerechnet werden und du nachzahlen musst. Das Argument ist dann immer "Niedrigerer Wiederverkaufswert, das muss der Leasingkunde zahlen", aber das hat auf dein Leasing-Restwert keinen Einfluss. Auch hier - gerne weiter im Leasing-Thread.


    Grüße

    Sven

    Woher weißt du welchen Restwert du beim Leasing bekommst. Da gab es in der Vergangenheit hier und da schon böse Überraschungen.

    Das soll jeder für sich entscheiden, jedem seine eigene Religion.

    Du "bekommst" keinen Restwert beim Leasing. Deswegen verstehe ich die Frage nicht. Jeder klar denkende Autokäufer wird KM-Leasing machen, dabei ist der Restwert für den Kunden nicht relevant. Beim KM-Leasing hast du Kosten, und die lassen sich auf den Cent rechnen.


    Grüße

    Sven

    Zitat von Chris_bwkl

    Möchte das Thema hier nicht Breit treten. Jeder so wie er mag :)

    Aber du rechnest mit einem Leasingfaktor von 1,25. Das ist tatsächlich nen sehr schlechtes Angebot ;) Da kommt man logischerweise beim Kauf besser weg.

    Umzug aus dem eher unpassenden Konfi/Preis-Thread hierhin.


    Das kann ich so leider nicht stehen lassen.

    Der Begriff Leasingfaktor bezieht sich immer auf den Listenpreis (zumindest beim Neuwagenleasing). Somit haben wir einen Leasingfaktor von ca. 1,0. Ich habe hier mehrere Angebote vorliegen, die unterscheiden sich nur marginal - mal 10 euro mehr, mal 10 Euro weniger. Ich will gar nicht sagen daß da ein gutes Angebot war - genauso kann man auch argumentieren das mehr als 20% Nachlass auf den Listenpreis gehen.


    Grüße

    Sven