Beiträge von city_lion

    Ich finde Leasing und Kauf nur auf Kosten zu vergleichen recht untvollständig. Habe beides schon gemacht und kaufe jetzt wieder.


    1. Grund. Bei Kauf kann ich den Zeitpunkt des Ersatz selbst bestimmen. Ich muss weder ein Montagsauto dass ich schnellst möglich los werden will die Jahre generft bis zum Leasingende weiter fahren, noch muss ich zwingend zum Leasingende Ersatz beschaffen auch wenn der Zeitpunkt gerade doof ist, weil die Nachfrage hoch, Rabattaktionen rar sind oder Förderungen erst erwartet werden oder auslaufen. Oder wie aktuell bei mir ich ganz früh ohne Probefahrt bestellen muss weil die Vorstellung des Wunschautos sich immer weiter verzögert hat. Wäre mein heutiger Born gekauft - ich würde ihn einfach halbes Jahr oder ganzes Jahr oder wie halt nötig länger fahren und mir Ersatz warten bis die ganzen Kinderkrankheiten, bekannt, bewertet und in Produktion bestenfalls behoben sind. Der Kauf jetzt ist ebenfalls ein Risiko.


    2. Grund: Schäden während der Leasingzeit. Ich muss das Auto zwingend in einem nach Katalog bewerteten Zustand zurückgeben oder eben nachzahlen.

    Bei gekauft, ärgert man sich zwar auch übern ersten Kratzer, aber man kann selber entscheiden ob das jetzt etwas ist wo man einfach drüber weg schaut oder richten lässt. Und das kann man dann auch ggf. viel billiger als es Cupra im Leasing es durch Fachwerkstätte verlangt. Da tut es auch mal ein Lackstift wo Cupra sonst die ganzen Stoßfänger neu lackiert haben möchte.

    Erfahrungsgemäß bewerten Gebrauchtkäufer Schäden viel gnädiger - das berücksichtigt man in der Diskussion im Verhandlungsrahmen. Häufig erzielt man ohne Schaden gar kein höheren Preis, verkauft das Auto schwer, da Käufer trotzdem feilschen wollen. Hat dagegen das Auto ein kleinen Schaden, handelt man da 500 Euro runter und der Käufer hat das Gefühl günstig zu kaufen. Als Verkäufer hat man das schon vorher einkalkuliert. Beim Leasingrückgabe wäre das dann z.B. ein Schaden der mit Reparaturbedarf bewertet wird und dann 2000 Euro kostet.


    Beim Leasing hat man jeden Tag Angst vorm Bordstein, bloß keine Dellen in die teuren Felgen. Einem Gebrauchtwagenkäufer sind solch übliche "Gebrauchspuren" in Felgen erfahrungsgemäß egal. Ab gewissem Alter ist es bezügl. Preis völlig schnurtz, ob es auf Stahlfelgen mit Blenden oder bestgepflegter, teuerster Original-Alufelge steht. (Will man für letztere noch ein guten Preis erzielen muss man sie getrennt vom Auto verkaufen, zusammen mit dem Auto ist das kaum einem Gebrauchtkäufer etwas wert).


    Besonders toll finde ich wenn jemand auf der einen Seite das vermiedene Restwertrisiko betont, aber auf der anderen Seite Geldanlagen wie ETFs als risikolos darstellt und fiktive Zinssätze in den Raum stellt. Erstens kann das auch mal auf die Verlustseite schwenken, Zweitens habe ich Ertrag muss ich den auch noch mit 25% versteuern. Gerade bei Geldanlage haben Deutsche besonders schlechtes Händchen, und das nicht weil sie zuoft noch auf oft zitierte niedrig verzinste Sparbuch/Tagesgeld setzen, sondern weil sie häufig gar nicht den effektiven Ertrag kennen. Zu viele sehen nur irgendwelche nominellen Zinssätze, lassen aber Gebühren, Transaktionskosten, Steuern, Wechselkurse und -Kosten, Emittentenrisiko z.B.bei Zertifikaten und andere völlig unberücksichtigt. Manche kennen diese Wortbedeutungen nicht mal. Wer erinnert sich noch an die Lehmannpleite, bei der zig tausenden Deutschen diese Zertifikate als Sparbuchersatz verkauft wurde und alles verloren haben?


    Bei den die letzten 20 Jahren sich aneinanderreihenden Krisen in der Welt halte ich Haben besser als Brauchen. So war ich mal ganz froh den eUp besessen zu haben und konnte ihn nach 5 Jahren als die Gebrauchtwagenpreise hoch waren ihn sage und schreibe für 0 Euro unter Neupreis abzgl. damaliger Förderung verkaufen. Die Leasingbeführworter können ja mal ausrechnen wie viel sie gezahlt hätten.

    Werde ich mit dem Raval nicht mehr schaffen, bekomme nur die kleinst mögliche Förderung, aber ich denke, dass es in ein paar Jahren nicht so Massen an vergleichbare E-Autos im Gebrauchmarkt geben wird, weil sie die Jahre davor schlicht nicht gebaut wurden. Und der Verbrennermarkt wird dann sicher noch weniger attraktiv sein als heute.


    Fazit: ich erwarte für den Raval und allen Konkurrenten vergleichsweise gute Restwerte. Da werden andere Fahrzeugklassen (besonders große Hybride) gravierend schlechter abschneiden.

    Natürlich kann es ganz anders kommen, aber das Risiko kann ich tragen. Schlimmstenfalls muss ich den Raval dann bis zum bitteren (Abschreinungs-)Ende weiter fahren. Bestenfalls immer mit Spaß und einem Lächeln im Gesicht.

    Kraval1 was hat dein Kommentar ohne jeglichen jeglichen Punkt und Komma inhaltlich mit dem Datenpaket zu tun?

    Habe zwar registriert, weil er in deutschen Worten, aber nicht in deutschen Sätzen geschrieben wurde, es wohl um OTA Updates gehen muss.


    Scheinbar fehlt dir das Wissen, dass System Daten (u.A. OTA-Update) ggü. Media-Daten (z.B. Youtube/Spotify) bei VW über zwei getrennte Verträge laufen. Erstere sind im normalen Connect-Paket drin, ohne ggü. dem Kunden limitierten Datenumfang und 10 Jahre lang mit Kauf des Fahrzeugs bezahlt. Letztere kaufst du optional dazu bzw. waren bis 02.06. noch als Welcome Datapack mit 72GByte geschenkt dabei.

    mithm ich kann mich an kein Auto erinnern, die ich in 30 Jahren gefahren bin, das für die Beifahrerfußmatten eine Befestigung gehabt hatte.

    Die sind ja auch nur dafür da, dass niemals nie die Matte die Funktion des Strom- bzw. noch wichtiger Bremspedal behindert wenn es mal verrutschen würde. Die Anforderung gibts beim Beifahrer nicht, es sei denn du hast ein Fahrschulauto.

    Das ist doch das Welcome Datapack (72 GB), welches in den ersten Preislisten noch in Serie dabei war und dann zwei Monate später (Preisliste vom 2. Juni) sang und klanglos verschwunden ist.

    Also alle Bestellungen vor dem 2. Juni müssten es akiviert haben, aber ich fürchte wird sich daran kaum ein Händler erinnern.

    Moin, mal eine frage: Im Angebot steht keine Fußmatten dabei, stimmt das?
    Und, wie ist der Akkustand bei Auslieferung wenn ich ihn vom Händler abhole?

    Bei mir ist es ja das dritte Auto, die zwei davor wurden mit 100% übergeben. Aber inzwischen finde ich es besser sie würden schlicht mit 80% übergeben. Aber selbst wenn sie (wie sie wohl vom Werk kommen) mit ca. 20% kämen wäre es egal. Kommt es wegen den 15 Euro Strom drauf an? Mit dem Laden muss man sich eh beschäftigen, warum nicht gleich am ersten Tag?

    Verbrenner wurden auch nicht vollgetankt übergeben.

    Noki0303 glaube kaum, dass die in der Produktionplanung überhaupt wissen ob ein Auto gekauft oder geleased wurde. Denke eher es gibt gewissen Kontingente pro Nation, pro Ausstattungslinie, Vertriebsgebieten und vielleicht sogar herunter bis zu den Händlern. Denke eher ob du früher oder später dran bist hat damit zu tun wie fleißig dein Händler in einem Zeitraum im Verkauf war und ob du eine Ausstattung gekauft hast, die in der Vorausplanung ggü. den Lieferranten die Teileverfügbarkeit so erwartet war oder ob überraschend viel davon nachgefragt wurde. Vielleicht ist es auch einfach Zufall, die haben da ein großes ausgediente Lotteriegerät und ziehen da jede Woche eine gewisse Anzahl heraus. Ich glaube wenn es jemand weiß, dann wird er das nicht verraten dürfen - bzw. was heute gilt, kann morgen schon wieder anders sein, weil irgend ein hoher Manager wieder Gelder bzw. Kapazitäten im Konzern umverteilt oder streicht.