Ich fahre seit einigen Jahren elektrisch und mein Hauptfahrzeug (Tesla) hat m.E. eine ziemlich gute Ladeplanung -- aber ich nutze sie kaum.
Die meisten Fahrstrecken bei mir (und vermutlich bei vielen Leuten) sind im vertrauten bzw. näheren Umfeld; da weiß ich, wo ich aufladen kann und wann ich muss. Idealerweise zu Hause, oder beim Arbeitgeber, am Supermarkt oder anderen Stamm-Ladesäulen. Letzteres gilt ähnlich auch für bekannte längere Strecken, etwa bei Besuchen von Verwandten -- das hat man schnell raus.
Dann gibt es geplante längere Strecken, z.B. Urlaubsfahrten. Da plane ich vorher sowieso, welche Route ich am besten fahre, und suche mir kurz ein paar Lademöglichkeiten am Zielort oder entlang der Strecke raus. Es hat sich z.B. lange Zeit gelohnt, bei der Fahrt in die Niederlande erst hinter der Grenze zu laden, das war der Automatik aber egal. ![]()
Und schließlich gibt es die (bei mir sehr seltenen) Fälle, wo dann der Akkustand doch nicht für eine spontane längere Fahrt reicht -- dann fahre ich zum nächsten verfügbaren DC-Lader, von den "großen" Anbietern wie EnBW gibt es immer irgendwo einen in der Nähe und ein paar Euro mehr tun dann auch nicht weh.
Ich denke tatsächlich, dass heutzutage, wo viele E-Autos eine hohe Reichweite haben und die Ladenetze sehr gut ausgebaut sind, die Funktionen zur Ladeplanung gar nicht mehr so wichtig sind. Beim Raval haben wir uns das integrierte Navi gespart (wirkte bei der Probefahrt auch nicht so überzeugend) -- sobald man nach 2 Wochen weiß, wie sich Verbrauch und Reichweite in der Realität verhalten, wird manuell geplant.