Beiträge von Nikida

    Bringt aber auch weniger Wartungskosten mit sich, bei unserem Rapid ist bei Skoda die Vorgabe bei jeder Inspektion die Trommel abzunehmen und die Bremse zu prüfen.

    Mehrkosten damals + 45 EUR, Netto :rolleyes:

    Das ist meiner Meinung nach aber auch vollkommener Quatsch. Ich habe eine Zeit lang bei Mercedes in einer Autowerkstatt gearbeitet. Die einzigen Fahrzeuge dort mit einer Trommelbremse waren Smart.
    Da ich damals noch Azubi war hat mich interessiert wie es mit der Wartung von den Dingern aussieht und mir wurde leicht im Scherz gesagt "Die Bremsen überleben meistens das Auto". Eine Wartung ist eigentlich erst nach 100.000 km nötig. Wenn bis dahin auf dem Bremsenprüfstand keine Auffälligkeiten waren und die Bremse auch sonst unauffällig war, wurde daran gar nichts gemacht.

    Macht dann eine Scheibenbremse an der Hinterachse für Alltags EAutos überhaupt Sinn?

    Weil hohe Dauerbeanspruchung ist eher selten gegeben.

    Eigentlich nicht, deswegen fahren kleine Fahrzeuge, die vor allem für die Stadt ausgelegt sind hinten oft mit einer Trommelbremse herum. Für einmaliges bremsen stehen gewöhnliche Trommelbremsen einer 08/15 Scheibenbremse auch in nichts nach. Ganz im Gegenteil kann eine Trommelbremse durch die selbstverstärkende Wirkung die Bremskraft deutlich einfacher entwickeln.
    Aber Scheibenbremse vorne und hinten zu haben ist für viele Kunden ein Qualitätsmerkmal, selbst wenn das nicht unbedingt sinnvoll ist.

    Und du meinst dadrin Rostet es nicht 🤔🤔 man sieht ihn nur nicht 😉😂

    Tatsächlich rosten Trommelbremsen (von innen) deutlich weniger, weil sie baulich geschützt sind.
    Der Vorteil einer Scheibenbremse ist dagegen ihre höhere Leistung bei Dauerbeanspruchung durch die höhere Kühlleistung

    Soll wohl ne Automatik geben, die immer mal bremst und damit die oberste Rostschicht entfernt. Werde selber einfach ein Auge drauf haben, sonst ggf. ab und zu mal kurz in N freibremsen, sollte sich ne signifikante Rostschicht bilden. Ich geh aber mal davon aus, dass die Automatik da mittlerweile funktioniert.

    Ich hab mich immer gefragt, warum es da mittlerweile nicht softwareseitig eine Lösung gibt, die erkennt wenn die Bremse länger nicht benutzt wurde und ab und zu den Bremsanteil hochfährt und die Rekuperation runterregelt, um eben das Freibremsen systematisch zu machen.
    Wäre cool, wenn der Raval das könnte

    Interessanter Bericht, aber finde die Zahlen gehen nicht ganz auf.
    Soweit ich mich erinnere ist das Werk in Martorell darauf ausgelegt 300.000 Fahrzeuge pro Jahr zu produzieren. Dann müssten die 54.000 Fahrzeuge doch in 2 Monaten abgefrühstückt sein. Zumal in diesen 54.000 Fahrzeugen auch noch der Skoda Epiq enthalten ist, der gar nicht in Martorell produziert wird.
    Es ist natürlich wirtschaftlich nicht sinnvoll, alle Aufträge immer so schnell wie möglich abzuarbeiten und einen gewissen Auftragsvorlauf entstehen zu lassen, aber dass frühe April-Besteller Produktionswochen im September angegeben bekommen, sollte doch so eigentlich nicht vorkommen.

    wer sagt denn sowas? Ich hab geleast und stecke mir die 5.000 Ocken selber in die Tasche.

    Mit “verpuffen” meinte ich, dass die Händler oft unattraktive Leasingangebote machen, die sich erst durch die Prämie schön rechnen. Wenn ich den Raval mit ähnlich teuren VW Verbrenner-Modellen vergleiche, ist der Raval und auch der ID.Polo deutlich teurer (zum Beispiel: T-Roc, 24 Monate, 10 tkm/Jahr, 0€ Anzahlung, 139€ Rate)

    Ich habe meinen Wagen für einen guten Kaufpreis erhalten über APL. Mit 23,5% Rabatt auf den Listenpreis. Die 5000€ Prämie bleiben mir somit als Fahrzeugwert erhalten, während der Händler sie durch höhere Leasingraten selbst einstreicht.

    Aber es wie schon erwähnt wurde, gibt es nicht das eine richtige Modell. Jeder muss für sich selbst abwägen, was er von dem Auto braucht, wie lange er es halten will, welches Finanzierungsmodell für ihn infrage kommt usw.

    Ich habe nur versucht meine eigene Milchmädchenrechnung zu erklären 😅

    Aber nen Wertverlust von 6600€ nach drei Jahren ist auch nicht gerade unrealistisch.

    Rechnen musst du beim Wertverlust aber auch inklusive der Förderprämie. Die ist aus deiner Perspektive ja auch "weg".
    Aber auch ein Wertverlust von 10.000€ - 12.000€ nach 3 Jahren ist meiner Meinung nach realistisch. Deswegen lohnt sich der Kauf auch nur für Leute, die nicht alle drei Jahre ein neues Auto wollen/brauchen.