Beiträge von joba

    Das sagt die KI. :)


    Bei einem E-Auto wie dem Cupra Born halten Bremsen in der Regel deutlich länger als bei einem vergleichbaren Verbrenner. Der Hauptgrund ist die Rekuperation: Beim Verzögern bremst zunächst der Elektromotor und gewinnt dabei Energie zurück. Die mechanischen Bremsen werden dadurch wesentlich seltener belastet. [autodoc.co.uk]

    Typische Erfahrungswerte:

    • Bremsbeläge vorne: oft 80.000 bis 150.000 km
    • Bremsscheiben vorne: häufig 120.000 bis über 200.000 km
    • Hintere Bremsen: können teilweise noch länger halten, werden aber eher durch Rost als durch Verschleiß auffällig.

    Beim Cupra Born kommt hinzu, dass die MEB-Plattform (wie VW ID.3) hinten Trommelbremsen verwendet, die aufgrund der geringen Beanspruchung im E-Auto-Betrieb sehr langlebig ausgelegt sind. [autodoc.co.uk]

    Aber Achtung: Nicht der Verschleiß, sondern Rost ist oft das Problem

    Bei E-Autos werden die Scheibenbremsen teilweise so wenig genutzt, dass:

    • Bremsscheiben Flugrost ansetzen,
    • Bremsbeläge festgehen können,
    • die Scheiben vor Erreichen der Verschleißgrenze erneuert werden müssen.

    Deshalb empfiehlt es sich, gelegentlich bewusst etwas kräftiger mechanisch zu bremsen (wenn verkehrssicher möglich), damit die Scheiben gereinigt werden.

    Für dein Fahrprofil

    Da du in früheren Gesprächen von etwa 10.000 km/Jahr gesprochen hast, würde ich beim Cupra Born grob erwarten:

    • Bremsbeläge: 8 bis 15 Jahre
    • Bremsscheiben: 10 bis 20 Jahre

    In der Praxis werden die Scheiben wahrscheinlich eher wegen Korrosion oder Alterung als wegen tatsächlichem Abrieb getauscht.

    Für die Kalkulation eines Wartungspakets (Cupra Care Plus) würde ich daher die Bremsen bei 10.000 km/Jahr eher nicht als großen Kostentreiber ansehen. Bei einem E-Auto sind Reifen meist deutlich relevanter als Bremsbeläge und Bremsscheiben.

    Das glaube ich nicht. :)


    hier der Auszug aus dem VW-FAQ:


    Welche Arbeiten sind bei Elektrofahrzeugen inklusive?

    Nicht nur bei Hybridfahrzeugen, sondern auch bei reinen Elektroautos gibt der Hersteller regelmäßige Servicetermine in der Werkstatt vor. Neben den Hochvoltkomponenten werden unter anderem sicherheitsrelevante Teile wie Bremsen, Beleuchtung und Fahrwerk überprüft.

    Die Wartungen und Inspektionen umfassen laut Herstellervorgabe nachfolgende Aufgaben: Fahrzeug von innen:
    Prüfung der Funktionen (Innenraumleuchten, Signalhorn, Ladekabel, Ladezustand der Hochvolt-Batterie)
    Fahrzeug von außen:
    Prüfung der Funktionen (Scheinwerferreinigungsanlage, Frontbeleuchtung, statisches Kurvenlicht, automatische Fahrlichtsteuerung, Heckbeleuchtung, Scheibenwisch-/Waschanlage, Scheibenwischerblätter) Sichtprüfung der Karosserie, Frontscheibe und Hochvolt-Ladesteckdosen
    Fahrzeug von unten:
    Sichtprüfung (Motor und Bauteile im Motorraum von unten, Getriebe, Achsantrieb, Gelenkschutzhüllen, Dicke der Bremsbelege, Zustand der Bremsscheiben, Achsgelenke, Achslager, Koppelstangenlager, Stabilisator-Gummilager, Spurstangen, Bremsanlage, Stoßdämpfer, Unterboden, Schraubenfedern, Anschlagpuffer)
    Prüfung auf Vorhandensein des Warnaufklebers
    Prüfung der abnehmbaren Anhängerkupplung
    Bereifung:
    Prüfung von Reifendruck, Reifenreparaturset, Reifenlaufbild, Profiltiefe
    Motorraum:
    Prüfung von Batterie und ggf. Zweitbatterie, Motor und Bauteile im Motorraum von oben, Bremsflüssigkeitsstand, Kühlsystem, Hochvoltkomponenten und Hochvoltleitungen
    Abschließende Arbeiten:
    Service-Intervall-Anzeige zurücksetzen
    Scheinwerfereinstellung prüfen
    Reifenkontrollanzeige nach Reifendruck kalibrieren
    Probefahrt durchführen

    Folgende weitere Leistungen sind bei Wartung & Inspektion für Elektrofahrzeuge inklusive:

    • Ersatz Pollenfilter
    • Bremsflüssigkeitswechsel
    • Einstellen der Scheinwerfer
    • Reinigung Wasserkasten
    • Wartung Schiebedach
    • Ersatzmobilität

    Das stimmt nicht, im kleinen ist Bremsflüssigkeit wie auch Pollenfilter wi auch Ersatzmobilität enthalten.

    Siehe hier:

    Wartung & Inspektion für SEAT - Startseite


    e-Auto - Kleines Wartungspacket:

    - Umfassende Wartungsarbeiten nach Herstellervorgaben

    - Inspektion nach Herstellervorgaben

    - Austausch des Pollenfilters

    - Prüfung der Hochvoltkomponenten und -leitungen

    - Ersatzmobilität²

    - Wechsel der Bremsflüssigkeit

    - Sicht- und Funktionsprüfung inklusive Einstellen der Scheinwerfer

    - Weitere Leistungen (Reinigung Wasserkasten, Wartung Schiebedach)

    @ravello

    Das bezog sich auf das Plus-Paket. Das kleine Wartungspaket halte ich durchaus für sinnvoll, da dort meines Wissens bereits die Bremsflüssigkeit sowie der Staub- und Pollenfilter enthalten sind.

    Beim Plus-Paket kommen dann, wenn ich es richtig verstanden habe, im Wesentlichen nur noch Bremsen und Scheibenwischer hinzu.

    Dass die Scheibenwischer ebenfalls enthalten sind, wusste ich allerdings nicht. Ich war bisher davon ausgegangen, dass sich der Mehrwert hauptsächlich auf die Bremsen beschränkt.

    Um den Plus-Service inklusive der Verschleißteile für die Bremsen sinnvoll bewerten zu können, ist die jährliche Laufleistung schon eine wichtige Information. Ohne diese Angabe lässt sich kaum beurteilen, ob sich der Aufpreis lohnt.

    Bei nur z.B. 10.000 km pro Jahr glaube ich eher nicht, dass sich das Plus-Paket rechnet. Ich bezweifle sogar, dass die enthaltenen Leistungen innerhalb der 48 Monate überhaupt in einem Umfang benötigt werden, der den Mehrpreis rechtfertigt.

    Abgesehen von der möglichen Stromeinsparung, die man mit einer Wärmepumpe erzielen kann, gibt es noch weitere Vorteile oder Komfortgewinne?

    Wie verhält es sich mit dem Heizen im Winter? Gibt es hierbei Unterschiede im Vergleich zu einer herkömmlichen Heizung ohne Wärmepumpe?