Beiträge von city_lion

    Paseg90 ich versteh das dagegen gut - weil ich kenn alle Seiten, denn als Vermieter habe ich meiner Mieterin schon vor Jahren eine Wallbox installieren lassen (hat damals pro Wallbox 4000 Euro für ein MFH inkl. dyn. Lastmanagement inkl. Wanddurchbrüche und Erweiterung Verteilerschränke gekostet). Aber umgekehrt bin ich selbst Mieter und habe keine Möglichkeit für eine Wallbox, weil hier habe ich noch nicht einmal einen eigenen Stellplatz. Aber ich kann zum Einen auf Arbeit laden und bis zur nächsten Ladesäule sind es keine 50 Meter zu Fuß. Zudem habe ich nach 7 Jahren E-Auto die Erfahrung gemacht, dass ich etwa die Hälfte des Stromes eh auf Langstrecke öffentlich verlade - das was ich im Umkreis meiner Wohnung verfahre ist zwar zeit anteilig viel - sind aber Kurzstrecken, da kommt nicht viel zusammen - bei solchen Wochen, wo ich am WE nichts mit dem Auto extra unternehme, muss ich nur alle zwei Wochen überhaupt mal laden (bislang habe ich einen 60kwh-Akku) im Fahrzeug. Die große Menge kommt aber dann zustande wenn ich auf Strecke gehe und dann lade ich am Schnelllader oder am Ziel auch mal AC im Sinne eines Destination-Chargers. Eine eigene Wallbox würde bei mir so oder so nur max 50% meines Bedarfs abdecken, davon den größten Teil bekomm ich im Geschäft noch billiger als den Haushaltsstrom zuhause und die dann vielleicht 5% Rest tun auch die 49ct an der nahen öffentlichen AC-Säule nicht weh, weder von der Bequemlichkeit noch vom Preis.


    Und wenn ich so wie Chris_bwkl eine rote CEE hätte und mit nur wenigen 100 Euro Investition laden kann - warum nicht, das rentiert doch dann schon nach 3000 km wenn ich deine Rechnung zum Vergleich zugrunde lege. Also ich habe vollstes Verständnis für. Es kommt immer auf die persönliche Wohn-Situation, wie auch dem Nutzerprofil des Fahrzeug an. Ich versuche in meinen Aussagen nicht immer meine eigene Situation zu übertragen.


    Wenn man so günstige Voraussetzungen hat (CEE-Dose), würde ich erst über eine feste Wallbox erst nachdenken, wenn ich sie in ein Solar gesteuertes Überschuss-Laden integrieren will um dann möglichst einfach zu haben und natürlich, weil mich dann auch die Statistiken des Energiemanagement-Systems interessieren würden. Aber nur um sein Auto zu laden - würde ich diese billige und einfache Möglichkeit wahrnehmen, selbst wenn ich einen variablen Stromtarif nutze. Wann der Strom billig ist seh ich auch in ner App bzw. kann man mit etwas Erfahrung schon beim täglichen Wetterbericht im TV gucken, auf Tage hin abschätzen und sich nebenher seine Gedanken machen wann man sein Auto sinnvollerweise ansteckt und lädt. Da braucht man keine EDV gesteuerte Automatik - die weiß eh nicht, was ich die nächsten Tage plane - also ob ich den Strom im Auto brauche oder nicht. Z.B. ob an einem Donnerstag vielleicht doch besser ist bis zum WE zu warten mit dem Laden, da erfahrungsgemäß der Strom dann noch billiger ist als Donnerstag-Mittag.


    Persönlich habe ich jedenfalls nicht die Anforderung, die in sozialen Medien so häufig vorgebracht wird, dass bei mir die Schwiegermutter am anderen Ende des Landes plötzlich Hilfe benötigt und ich unmittelbar dann los muss, weil sie sonst von nirgends jemand anderen lokal Hilfe bekommen kann und das Auto deswegen immer wie ein Rettungsdienst jederzeit vollgeladen in der Garage startklar für Langstrecke stehen muss. Meine Langstrecken weiß ich i.d.R. früh genug um rechtzeitig das Auto vorher noch voll zu laden. Hier unterstelle ich mal ausnahmsweise, dass diese meine Situation, auf die Mehrheit real auch so zutrifft.

    Nach meinem Urlaub habe ich mich im Service-WhatsApp-Chat auf den neuesten Stand gebracht. In Produktion war er ja seit KW30 (Bestellstatus) bzw. KW28 (Händleraussage).
    Aktuell (KW32) ist er lt. Bestellstatus im Status "In Transport".
    Den Experten Chat habe ich nachgefragt, ob er per Schiff, LKW transportiert wird und wann er dann beim Händler sei. Antwort: "Fahrzeug sei bereits beim Partner".


    Wenn die vergangenen Whats-App-Aussagen, egal ob Bestellstatus oder Expertenchat gestimmt haben, dann wäre das ja ein rekordverdächtig schneller Transport. Händlerin habe ich angefragt, ob mein Raval gut angekommen ist und wie es weiter geht - aber noch keine Antwort.

    cupra.raval
    "Wechselstrom-Ladestrom reduzieren" reduziert jeden Wechselstrom-Ladevorgang an der TYP2-Buchse, egal ob Ladeziegel, Wallbox oder öffentliche Ladesäule.


    Ich nutze das z.B. auch an öffentlichen Ladesäulen, wenn ich "übernacht" lade. Dann ist mein Auto typischerweise erst früh morgens erst voll und und lädt am späten Abend, wenn das Stromnetz eh hoch belastet ist nicht mit voller Leistung um dann schon z.B. um 1 Uhr voll an der Ladesäule rum zu stehen. So verschiebt sich die Ladung zumindest in Teilen in die zweite Nachthälfte und ich bilde mir ein damit was gutes fürs Stromnetz zu tun. Bei uns in Stuttgart kann man zum Glück bis 8 Uhr Blockiergebühr frei laden, das geht sich gut aus.


    Typischerweise mache ich das dann, wenn ich am nächsten Tag auf Langstrecke fahre - also auf 100% lade, dann steht das Auto auch möglichst kurz mit 100% SOC herum.

    ...wenn man die recht unbedarft in jede frei rote CEE Dose einfach so einsteckt ... ohne zu Wissen ob die Infrastruktur für Dauerlast ausgelegt ist.

    Eine rote CEE Dose, sowie die Installation dahinter, ist per Norm für Dauerlast auszulegen. Dafür haftet der Installateur - also wenn es dann irgendwo raucht, kann man zumindest jemand verklagen.

    Ich bekomm auch keine Mails - hauptsache das Auto kommt (ohne Transportschaden) an - das ist das Wichtigste. denke es liegt wie so häufig an uneinheitlicher IT-Struktur. Das eine Händlersystem kann mit dem von Cupra das andere nicht. Oder an altmodischen Prozessen und Wissen der Mitarbeiter, vielleicht übergibt der Verkäufer noch der Sekreterin ein Papierformular, auf dem das nicht vorgesehen ist. Wer weiß...

    Ich würde in dem Fall ne Wallbox mit Buchse installieren lassen und dann ein ausreichend langes Typ2-Kabel über die Decke/Wände/Schränke (was sind die 160er) in die Nähe des Ladeport, bei bevorzugter Parkposition, führen. Eine Blinddose an der Wand/Schrank montieren in der der Stecker bei nicht Benutzung "parkt". So hat man keine Stolperfallen und muss nicht dauernd das Kabel aufrollen irgendwo zur Wallbox aufhängen. Hat man irgendwann ein anderes Auto ändert man das einfach. Hat man ein zweites E-Auto kann man das mit einem zweiten Kabel genauso machen und je nach Bedarf das andere Ende in der Wallbox umstecken.

    In anderen Foren laß ich schon, dass mit Feder / Gegengewichte da das Kabel zur Decke hochgezogen wird und man so mittig in der Doppelgarage dann das Kabelende an einem dünnen Faden von der Decke runter zieht. Der Bastlerfantasie sind da alle Tore geöffnet.

    Ich finde Leasing und Kauf nur auf Kosten zu vergleichen recht untvollständig. Habe beides schon gemacht und kaufe jetzt wieder.


    1. Grund. Bei Kauf kann ich den Zeitpunkt des Ersatz selbst bestimmen. Ich muss weder ein Montagsauto dass ich schnellst möglich los werden will die Jahre generft bis zum Leasingende weiter fahren, noch muss ich zwingend zum Leasingende Ersatz beschaffen auch wenn der Zeitpunkt gerade doof ist, weil die Nachfrage hoch, Rabattaktionen rar sind oder Förderungen erst erwartet werden oder auslaufen. Oder wie aktuell bei mir ich ganz früh ohne Probefahrt bestellen muss weil die Vorstellung des Wunschautos sich immer weiter verzögert hat. Wäre mein heutiger Born gekauft - ich würde ihn einfach halbes Jahr oder ganzes Jahr oder wie halt nötig länger fahren und mir Ersatz warten bis die ganzen Kinderkrankheiten, bekannt, bewertet und in Produktion bestenfalls behoben sind. Der Kauf jetzt ist ebenfalls ein Risiko.


    2. Grund: Schäden während der Leasingzeit. Ich muss das Auto zwingend in einem nach Katalog bewerteten Zustand zurückgeben oder eben nachzahlen.

    Bei gekauft, ärgert man sich zwar auch übern ersten Kratzer, aber man kann selber entscheiden ob das jetzt etwas ist wo man einfach drüber weg schaut oder richten lässt. Und das kann man dann auch ggf. viel billiger als es Cupra im Leasing es durch Fachwerkstätte verlangt. Da tut es auch mal ein Lackstift wo Cupra sonst die ganzen Stoßfänger neu lackiert haben möchte.

    Erfahrungsgemäß bewerten Gebrauchtkäufer Schäden viel gnädiger - das berücksichtigt man in der Diskussion im Verhandlungsrahmen. Häufig erzielt man ohne Schaden gar kein höheren Preis, verkauft das Auto schwer, da Käufer trotzdem feilschen wollen. Hat dagegen das Auto ein kleinen Schaden, handelt man da 500 Euro runter und der Käufer hat das Gefühl günstig zu kaufen. Als Verkäufer hat man das schon vorher einkalkuliert. Beim Leasingrückgabe wäre das dann z.B. ein Schaden der mit Reparaturbedarf bewertet wird und dann 2000 Euro kostet.


    Beim Leasing hat man jeden Tag Angst vorm Bordstein, bloß keine Dellen in die teuren Felgen. Einem Gebrauchtwagenkäufer sind solch übliche "Gebrauchspuren" in Felgen erfahrungsgemäß egal. Ab gewissem Alter ist es bezügl. Preis völlig schnurtz, ob es auf Stahlfelgen mit Blenden oder bestgepflegter, teuerster Original-Alufelge steht. (Will man für letztere noch ein guten Preis erzielen muss man sie getrennt vom Auto verkaufen, zusammen mit dem Auto ist das kaum einem Gebrauchtkäufer etwas wert).


    Besonders toll finde ich wenn jemand auf der einen Seite das vermiedene Restwertrisiko betont, aber auf der anderen Seite Geldanlagen wie ETFs als risikolos darstellt und fiktive Zinssätze in den Raum stellt. Erstens kann das auch mal auf die Verlustseite schwenken, Zweitens habe ich Ertrag muss ich den auch noch mit 25% versteuern. Gerade bei Geldanlage haben Deutsche besonders schlechtes Händchen, und das nicht weil sie zuoft noch auf oft zitierte niedrig verzinste Sparbuch/Tagesgeld setzen, sondern weil sie häufig gar nicht den effektiven Ertrag kennen. Zu viele sehen nur irgendwelche nominellen Zinssätze, lassen aber Gebühren, Transaktionskosten, Steuern, Wechselkurse und -Kosten, Emittentenrisiko z.B.bei Zertifikaten und andere völlig unberücksichtigt. Manche kennen diese Wortbedeutungen nicht mal. Wer erinnert sich noch an die Lehmannpleite, bei der zig tausenden Deutschen diese Zertifikate als Sparbuchersatz verkauft wurde und alles verloren haben?


    Bei den die letzten 20 Jahren sich aneinanderreihenden Krisen in der Welt halte ich Haben besser als Brauchen. So war ich mal ganz froh den eUp besessen zu haben und konnte ihn nach 5 Jahren als die Gebrauchtwagenpreise hoch waren ihn sage und schreibe für 0 Euro unter Neupreis abzgl. damaliger Förderung verkaufen. Die Leasingbeführworter können ja mal ausrechnen wie viel sie gezahlt hätten.

    Werde ich mit dem Raval nicht mehr schaffen, bekomme nur die kleinst mögliche Förderung, aber ich denke, dass es in ein paar Jahren nicht so Massen an vergleichbare E-Autos im Gebrauchmarkt geben wird, weil sie die Jahre davor schlicht nicht gebaut wurden. Und der Verbrennermarkt wird dann sicher noch weniger attraktiv sein als heute.


    Fazit: ich erwarte für den Raval und allen Konkurrenten vergleichsweise gute Restwerte. Da werden andere Fahrzeugklassen (besonders große Hybride) gravierend schlechter abschneiden.

    Natürlich kann es ganz anders kommen, aber das Risiko kann ich tragen. Schlimmstenfalls muss ich den Raval dann bis zum bitteren (Abschreinungs-)Ende weiter fahren. Bestenfalls immer mit Spaß und einem Lächeln im Gesicht.

    Kraval1 was hat dein Kommentar ohne jeglichen jeglichen Punkt und Komma inhaltlich mit dem Datenpaket zu tun?

    Habe zwar registriert, weil er in deutschen Worten, aber nicht in deutschen Sätzen geschrieben wurde, es wohl um OTA Updates gehen muss.


    Scheinbar fehlt dir das Wissen, dass System Daten (u.A. OTA-Update) ggü. Media-Daten (z.B. Youtube/Spotify) bei VW über zwei getrennte Verträge laufen. Erstere sind im normalen Connect-Paket drin, ohne ggü. dem Kunden limitierten Datenumfang und 10 Jahre lang mit Kauf des Fahrzeugs bezahlt. Letztere kaufst du optional dazu bzw. waren bis 02.06. noch als Welcome Datapack mit 72GByte geschenkt dabei.

    mithm ich kann mich an kein Auto erinnern, die ich in 30 Jahren gefahren bin, das für die Beifahrerfußmatten eine Befestigung gehabt hatte.

    Die sind ja auch nur dafür da, dass niemals nie die Matte die Funktion des Strom- bzw. noch wichtiger Bremspedal behindert wenn es mal verrutschen würde. Die Anforderung gibts beim Beifahrer nicht, es sei denn du hast ein Fahrschulauto.