Beiträge von joba

    Bitte dabei nicht vergessen, Software updates gibt es nur beim Hersteller.


    Freie Werkstatt die seitens Hersteller zugelassen sind für "Wartung nach Herstellervorgabe", dürfen sich dann auch ins Servicebuch oder aber Online eintragen. Nur dann gilt meines Wissen nach die Herstellergarantie.

    Aber im Zuge von Kullanz wünsche ich viel Spaß das mit dem Hersteller zu diskutieren.


    Persönlich würde ich die Wartung die ersten 5 Jahre nicht von einer freien machen lassen, gibt nur Stress mit dem Hersteller.

    Die reine Wartung ist auch nicht so viel teurer beim Hersteller.

    city_lion

    Bei allem Respekt, aber deine Aussage halte ich für problematisch. Ob jemand eine Wallbox anmeldet und durch einen Fachbetrieb abnehmen lässt, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

    Dennoch handelt es sich hierbei um gesetzliche beziehungsweise technische Vorgaben, an die sich grundsätzlich jeder halten sollte. Aus meiner Sicht sollte man in einem öffentlichen Forum keine Empfehlungen geben, die davon abweichen.

    Letztendlich haftet jeder selbst für sein Handeln. Sollte es aus welchem Grund auch immer zu einem Brand oder Schaden im Zusammenhang mit der Wallbox kommen, möchte ich persönlich keine Diskussion mit meiner Gebäudeversicherung darüber führen müssen, ob die Installation ordnungsgemäß angemeldet und geprüft wurde.

    Bitte nimm das nicht persönlich. Mir geht es lediglich darum, auf die geltenden Vorgaben und die möglichen Risiken hinzuweisen. 👍

    So, wie es für jeden am besten passt. Ob Wandmontage oder die Nutzung einer bestehenden CEE-Dose spielt grundsätzlich keine Rolle. Ich persönlich würde mich ebenfalls für die günstigere Variante entscheiden.

    Mit 100 € wirst du jedoch vermutlich auch bei einer bereits vorhandenen CEE-Dose nicht auskommen:

    • Kosten für eine mobile Wallbox
    • Kosten für die Nachrüstung der Steuerbarkeit sowie gegebenenfalls eines zusätzlichen FI- und LS-Schalters und die Prüfung des Leitungsquerschnitts
    • Anmeldung und Abnahme der mobilen Wallbox beziehungsweise der Ladeinfrastruktur durch einen zugelassenen Elektriker

    Insgesamt wird das schnell mehrere hundert Euro kosten, sofern man nicht jemanden im Freundes- oder Bekanntenkreis hat, der hier unterstützen kann. 😉

    Denkt außerdem daran: Mit der Anmeldung der Wallbox und der Möglichkeit zur netzdienlichen Steuerung durch den Energieversorger könnt ihr beispielsweise in Modul 1 wechseln. Dadurch wird in der Regel automatisch eine jährliche Pauschale angerechnet. Bei mir sind das aktuell 120 € pro Jahr, die man gutgeschrieben bekommt.

    Das bezieht sich auf nur AC (Wechselstrom) also auch 22KW Ladesäule. DC Schnelladen, sollte davon ausgenommen werden.


    Mit der Funktion kannst du den AC Ladestrom begrenzen, was zu einer geringeren Last bei längere Ladezeit führt.


    Sowas kann man in der Regel aber auch hart an der eigenen Wallbox einstellen.

    Eine rote CEE Dose, sowie die Installation dahinter, ist per Norm für Dauerlast auszulegen. Dafür haftet der Installateur - also wenn es dann irgendwo raucht, kann man zumindest jemand verklagen.

    Puh, jemanden nach 20 oder 30 Jahren noch haftbar machen zu können, dürfte schwierig werden. Nicht jeder wohnt in einem Neubau, dessen Elektroinstallation dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Und selbst wenn man noch jemanden finden würde, den man verklagen könnte, wäre die Bude im schlimmsten Fall trotzdem schon abgebrannt.


    Worauf ich eigentlich hinaus möchte: Eine mobile Wallbox unterliegt im Wesentlichen denselben Anforderungen wie eine fest installierte Wallbox.

    Nur weil sie „mobil“ ist, bedeutet das nicht, dass sie an jeder beliebigen Steckdose betrieben werden sollte. Schaut euch einmal die Handbücher der Hersteller an. In der Regel werden eine eigene Zuleitung mit mindestens 2,5 mm² Querschnitt (abhängig von der Leitungslänge) sowie ein separater FI- und Leitungsschutzschalter gefordert.


    Ob tatsächlich jede CEE-Steckdose über einen eigenen FI abgesichert ist, darf insbesondere in Altbauten bezweifelt werden. Teilweise gibt es dort gar keinen FI-Schutz. Und bei mancher DIY-Elektroinstallation würde ich auch nicht darauf wetten, dass die Steckdose über eine eigene, ausreichend dimensionierte Zuleitung versorgt wird.


    Bei dem, was ich hier so lese, habe ich den Eindruck, dass viele das Wort „mobil“ bei einer Wallbox missverstehen. „Mobil“ bedeutet in diesem Fall lediglich, dass die Wallbox nicht fest montiert ist. Es bedeutet jedoch nicht, dass die Anforderungen an die elektrische Installation geringer sind.


    In meinem Fall hat die Elektrofachkraft damals nur 1,5mm2 (8m) gelegt, was damals rein aus Drehstromsicht wohl noch Okay war, ist heute bei einer 16A Dauerlast einfach zu gering dimensioniert. Das ich doch noch eine neue Zuleitung legen musste.

    Nur weil die Box Mobiel ist, muss dennoch die Infrastruktur (Querschnitt, FI und LS) dahinter stimmen. Daher finde ich die Wallboxen nicht ganz ungefährlich, wenn man die recht unbedarft in jede frei rote CEE Dose einfach so einsteckt. Was man für zuhause eventuell noch weis, hört spätestens bei bekannten oder Freunde auf, wenn man sich da einfach einsteckt, ohne zu Wissen ob die Infrastruktur für Dauerlast ausgelegt ist.