Wie werdet ihr Laden?

  • Stimmt nicht:


    Auch mobile Wallboxen müssen angemeldet werden. Rechtlich gesehen gibt es hier nämlich keinen Unterschied zu stationären Wallboxen. Mit einer Leistung von mehr als 4,2 Kilowatt müssen sie durch den Netzbetreiber steuerbar sein. Diese Vorgabe ist seit dem 01. Januar 2024 in der Regelung des §14a des Energiewirtschaftsgesetzes zur Förderung Erneuerbarer Energien festgehalten

    Vergleiche auch: Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz - EnWG) §14a

    Hier wird nicht unterschieden zwischen festinstalliert und mobil. Prinzipiell müsste also jede Starkstromdose an der eine Wallbox betrieben werden soll regelbar sein und angemeldet werden.

    2009 - 2011 Astra F 1.6 (72 PS)

    2011 - 2020 Astra H GTC 1.8 (140 PS)

    2020 - 2026 Golf Sportsvan 2.0 TDI (150 PS)

    2026 - 2029 Raval Endurance Dynamic Plus (211 PS) - Bestellt 28.4. - vsl Lieferung KW 40 (Laut Händler)

  • Nur weil die Box Mobiel ist, muss dennoch die Infrastruktur (Querschnitt, FI und LS) dahinter stimmen. Daher finde ich die Wallboxen nicht ganz ungefährlich, wenn man die recht unbedarft in jede frei rote CEE Dose einfach so einsteckt. Was man für zuhause eventuell noch weis, hört spätestens bei bekannten oder Freunde auf, wenn man sich da einfach einsteckt, ohne zu Wissen ob die Infrastruktur für Dauerlast ausgelegt ist.

    Cupra Raval Endurance in Fjord Blau ohne DCC

    Bestellt: 11.06.2026

    Experten Chat Lieferzeit: KW37-KW40


    unverbindl.Liefertermin: Oktober 2026, gemäß Auftragsbestätigung vom 14.07.

  • Das stimmt wohl. Aber werde meinen Wagen eh nur zu Hause laden. Daher bleibt die ,,mobile’‘ in meiner Garage.

    Aber bei bekannten Strom klauen ist eigentlich auch keine schlechte Idee :D

    Alltagswagen: Raval Dynamic Launch Edition - Bestellt am 27.04.2026 - Produktion KW32- Stand 16.07.2026

    Schönwetterfahrzeug: Mercedes CLS500

  • ...wenn man die recht unbedarft in jede frei rote CEE Dose einfach so einsteckt ... ohne zu Wissen ob die Infrastruktur für Dauerlast ausgelegt ist.

    Eine rote CEE Dose, sowie die Installation dahinter, ist per Norm für Dauerlast auszulegen. Dafür haftet der Installateur - also wenn es dann irgendwo raucht, kann man zumindest jemand verklagen.

    CUPRA Raval VZ Extreme 166 kW, Manganese Green Matt (bestellt 16.04.; unvbdl. Auslieferung Aug.'26')


    lt. Händler in Produktion KW 28, 04.08. im Zwischenlager des Händlers angekommen; Übergabe für 15.08. vereinbart.
    lt. Bestellstatus Service WhatsApp-Chat KW30 in Produktion; KW32 "in Transport"
    lt. Expertenchat: KW 30 Produktion; KW32: "beim Partner angekommen"

  • Eine rote CEE Dose, sowie die Installation dahinter, ist per Norm für Dauerlast auszulegen. Dafür haftet der Installateur - also wenn es dann irgendwo raucht, kann man zumindest jemand verklagen.

    Puh, jemanden nach 20 oder 30 Jahren noch haftbar machen zu können, dürfte schwierig werden. Nicht jeder wohnt in einem Neubau, dessen Elektroinstallation dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Und selbst wenn man noch jemanden finden würde, den man verklagen könnte, wäre die Bude im schlimmsten Fall trotzdem schon abgebrannt.


    Worauf ich eigentlich hinaus möchte: Eine mobile Wallbox unterliegt im Wesentlichen denselben Anforderungen wie eine fest installierte Wallbox.

    Nur weil sie „mobil“ ist, bedeutet das nicht, dass sie an jeder beliebigen Steckdose betrieben werden sollte. Schaut euch einmal die Handbücher der Hersteller an. In der Regel werden eine eigene Zuleitung mit mindestens 2,5 mm² Querschnitt (abhängig von der Leitungslänge) sowie ein separater FI- und Leitungsschutzschalter gefordert.


    Ob tatsächlich jede CEE-Steckdose über einen eigenen FI abgesichert ist, darf insbesondere in Altbauten bezweifelt werden. Teilweise gibt es dort gar keinen FI-Schutz. Und bei mancher DIY-Elektroinstallation würde ich auch nicht darauf wetten, dass die Steckdose über eine eigene, ausreichend dimensionierte Zuleitung versorgt wird.


    Bei dem, was ich hier so lese, habe ich den Eindruck, dass viele das Wort „mobil“ bei einer Wallbox missverstehen. „Mobil“ bedeutet in diesem Fall lediglich, dass die Wallbox nicht fest montiert ist. Es bedeutet jedoch nicht, dass die Anforderungen an die elektrische Installation geringer sind.


    In meinem Fall hat die Elektrofachkraft damals nur 1,5mm2 (8m) gelegt, was damals rein aus Drehstromsicht wohl noch Okay war, ist heute bei einer 16A Dauerlast einfach zu gering dimensioniert. Das ich doch noch eine neue Zuleitung legen musste.

    Cupra Raval Endurance in Fjord Blau ohne DCC

    Bestellt: 11.06.2026

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  • Könnte mir jemand, der erfahrenen Elektrofahrer kurz erklären, wie die Option "Wechselstrom-Ladestrom reduzieren" genau zu verstehen ist? Im Benutzerhandbuch des Raval steht das dies zum Schutz des Stromnetzes gedacht ist. Diese Funktion ist mir grundsätzlich auch klar.

    Jedoch steht im Display des Fahrzeuges zur Erläuterung dieser Funktion :" Die Option "AC-Ladestrom reduzieren" begrenzt die Ladeleistung. Je deutlicher die Begrenzung, desto ausgedehnter der Ladevorgang. Dies dient zum Schutz vor Überlastungen beim Laden an veralteten Elektroinstallationen und zur Vorbeugung gegen und Stromversorgungsengpässe, wenn die

    Hausanschlussleistung Beschränkungen unterworfen ist."


    Meine Frage nun, begrenzt diese Funktion das grundsätzliche Laden an AC, also auch an einer 22kW Ladesäule, oder nur an einer einphasigen Haushaltssteckdose?

  • Das bezieht sich auf nur AC (Wechselstrom) also auch 22KW Ladesäule. DC Schnelladen, sollte davon ausgenommen werden.


    Mit der Funktion kannst du den AC Ladestrom begrenzen, was zu einer geringeren Last bei längere Ladezeit führt.


    Sowas kann man in der Regel aber auch hart an der eigenen Wallbox einstellen.

    Cupra Raval Endurance in Fjord Blau ohne DCC

    Bestellt: 11.06.2026

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  • cupra.raval
    "Wechselstrom-Ladestrom reduzieren" reduziert jeden Wechselstrom-Ladevorgang an der TYP2-Buchse, egal ob Ladeziegel, Wallbox oder öffentliche Ladesäule.


    Ich nutze das z.B. auch an öffentlichen Ladesäulen, wenn ich "übernacht" lade. Dann ist mein Auto typischerweise erst früh morgens erst voll und und lädt am späten Abend, wenn das Stromnetz eh hoch belastet ist nicht mit voller Leistung um dann schon z.B. um 1 Uhr voll an der Ladesäule rum zu stehen. So verschiebt sich die Ladung zumindest in Teilen in die zweite Nachthälfte und ich bilde mir ein damit was gutes fürs Stromnetz zu tun. Bei uns in Stuttgart kann man zum Glück bis 8 Uhr Blockiergebühr frei laden, das geht sich gut aus.


    Typischerweise mache ich das dann, wenn ich am nächsten Tag auf Langstrecke fahre - also auf 100% lade, dann steht das Auto auch möglichst kurz mit 100% SOC herum.

    CUPRA Raval VZ Extreme 166 kW, Manganese Green Matt (bestellt 16.04.; unvbdl. Auslieferung Aug.'26')


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  • Ich verstehe ehrlich gesagt nicht ganz, warum man sich gegen die Installation einer festen Wallbox entscheidet, wenn die Möglichkeit dazu besteht (z. B. als Hausbesitzer oder mit einem kooperativen Vermieter).


    Für den neuen R5 meiner Mutter haben wir eine neue Unterverteilung in der Garage installieren lassen – inklusive FIs und Leitungsschutzschaltern für Steckdosen, Beleuchtung sowie zwei Wallboxen und eine Easee-Wallbox (auf 11 kW gedrosselt, wegen zusätzlicher 22kW Freigabe Netzbetreiber) inklusive Fernsteuereinrichtung nach § 14a EnWG, komplettem E-Check und der vorgeschriebenen Lademessung.


    Gesamtkosten: 3.500 €.



    Von den Gesamtkosten lassen sich fast 2.000 € (für die reinen Arbeitskosten) im Rahmen der Handwerkerleistungen über die Einkommensteuer geltend machen.

    Das sind gerade einmal rund 10 % des Neuwagenpreises – und die Investition amortisiert sich über die günstigen Heim-Strompreise bei uns bereits nach ca. 30.000 km.

    Lädt man zusätzlich eigenen PV-Strom, geht das sogar noch deutlich schneller.



    Zudem muss man – wie joba bereits geschrieben hat – auch bei jeder mobilen Ladelösung die Fähigkeiten des Stromnetzes im Gebäude beachten.

    Ein E-Check der Zuleitung und Steckdosen, wie auch die Übereinstimmung der Herstelleranforderungen sollte hier meiner Meinung nach das absolute Minimum sein.



    Zu §14 EnWG:


    Ladeeinrichtungen mit einer Leistungsaufnahme unter 4,2 kW sind von der Regelung ausgenommen. Das heißt: Wer rein über eine Schuko-Steckdose lädt, ist fein raus.


    Alle steuerbaren Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpen, Klimageräte, Stromspeicher und eben auch Wallboxen mit mehr als 4,2 kW Ladeleistung müssen jedoch seit 01.01.2024 über eine Möglichkeit zur Leistungsregelung verfügen.


    Dabei spielt es rechtlich leider keine Rolle, ob dort eine fest verdrahtete Wallbox oder eine CEE-Steckdose hängt, die primär als Ladeeinrichtung genutzt wird.


    Wenn im Haus ohnehin schon ein HEMS (z. B. wegen Speicher oder Wärmepumpe) vorhanden ist, kann das Drosselsignal der Netzbetreiber meist einfach per API an die Ladebox weitergegeben werden.

  • Paseg90 ich versteh das dagegen gut - weil ich kenn alle Seiten, denn als Vermieter habe ich meiner Mieterin schon vor Jahren eine Wallbox installieren lassen (hat damals pro Wallbox 4000 Euro für ein MFH inkl. dyn. Lastmanagement inkl. Wanddurchbrüche und Erweiterung Verteilerschränke gekostet). Aber umgekehrt bin ich selbst Mieter und habe keine Möglichkeit für eine Wallbox, weil hier habe ich noch nicht einmal einen eigenen Stellplatz. Aber ich kann zum Einen auf Arbeit laden und bis zur nächsten Ladesäule sind es keine 50 Meter zu Fuß. Zudem habe ich nach 7 Jahren E-Auto die Erfahrung gemacht, dass ich etwa die Hälfte des Stromes eh auf Langstrecke öffentlich verlade - das was ich im Umkreis meiner Wohnung verfahre ist zwar zeit anteilig viel - sind aber Kurzstrecken, da kommt nicht viel zusammen - bei solchen Wochen, wo ich am WE nichts mit dem Auto extra unternehme, muss ich nur alle zwei Wochen überhaupt mal laden (bislang habe ich einen 60kwh-Akku) im Fahrzeug. Die große Menge kommt aber dann zustande wenn ich auf Strecke gehe und dann lade ich am Schnelllader oder am Ziel auch mal AC im Sinne eines Destination-Chargers. Eine eigene Wallbox würde bei mir so oder so nur max 50% meines Bedarfs abdecken, davon den größten Teil bekomm ich im Geschäft noch billiger als den Haushaltsstrom zuhause und die dann vielleicht 5% Rest tun auch die 49ct an der nahen öffentlichen AC-Säule nicht weh, weder von der Bequemlichkeit noch vom Preis.


    Und wenn ich so wie Chris_bwkl eine rote CEE hätte und mit nur wenigen 100 Euro Investition laden kann - warum nicht, das rentiert doch dann schon nach 3000 km wenn ich deine Rechnung zum Vergleich zugrunde lege. Also ich habe vollstes Verständnis für. Es kommt immer auf die persönliche Wohn-Situation, wie auch dem Nutzerprofil des Fahrzeug an. Ich versuche in meinen Aussagen nicht immer meine eigene Situation zu übertragen.


    Wenn man so günstige Voraussetzungen hat (CEE-Dose), würde ich erst über eine feste Wallbox erst nachdenken, wenn ich sie in ein Solar gesteuertes Überschuss-Laden integrieren will um dann möglichst einfach zu haben und natürlich, weil mich dann auch die Statistiken des Energiemanagement-Systems interessieren würden. Aber nur um sein Auto zu laden - würde ich diese billige und einfache Möglichkeit wahrnehmen, selbst wenn ich einen variablen Stromtarif nutze. Wann der Strom billig ist seh ich auch in ner App bzw. kann man mit etwas Erfahrung schon beim täglichen Wetterbericht im TV gucken, auf Tage hin abschätzen und sich nebenher seine Gedanken machen wann man sein Auto sinnvollerweise ansteckt und lädt. Da braucht man keine EDV gesteuerte Automatik - die weiß eh nicht, was ich die nächsten Tage plane - also ob ich den Strom im Auto brauche oder nicht. Z.B. ob an einem Donnerstag vielleicht doch besser ist bis zum WE zu warten mit dem Laden, da erfahrungsgemäß der Strom dann noch billiger ist als Donnerstag-Mittag.


    Persönlich habe ich jedenfalls nicht die Anforderung, die in sozialen Medien so häufig vorgebracht wird, dass bei mir die Schwiegermutter am anderen Ende des Landes plötzlich Hilfe benötigt und ich unmittelbar dann los muss, weil sie sonst von nirgends jemand anderen lokal Hilfe bekommen kann und das Auto deswegen immer wie ein Rettungsdienst jederzeit vollgeladen in der Garage startklar für Langstrecke stehen muss. Meine Langstrecken weiß ich i.d.R. früh genug um rechtzeitig das Auto vorher noch voll zu laden. Hier unterstelle ich mal ausnahmsweise, dass diese meine Situation, auf die Mehrheit real auch so zutrifft.

    CUPRA Raval VZ Extreme 166 kW, Manganese Green Matt (bestellt 16.04.; unvbdl. Auslieferung Aug.'26')


    lt. Händler in Produktion KW 28, 04.08. im Zwischenlager des Händlers angekommen; Übergabe für 15.08. vereinbart.
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